SCU I: Heimniederlage gegen Spich.

Sonntag 18.03.2018, 19. Spieltag, Bezirksliga Staffel 2
SC Uckerath – 1. FC Spich 1:3 (0:2) 

Aufstellung:
Milicki – Ballnus, Einheuser Le.Gashi, Kaptein (80. Schulz) – A, Binot (38. Stange), Li.Gashi, Foukis, Krethen, Xanthopoulos – Stricker (67. Kossack)

Tore:
0:1 (15.), 0:2 (30.), 1:2 Xanthopoulos (68.), 1:3 (70.)

Mit zwei Unentschieden und einem Sieg war man in der Rückrunde bisher noch ungeschlagen. Dennoch konnte man damit nicht zufrieden sein, denn auch die volle Punktausbeute wäre durchaus drin gewesen. So aber liegt man derzeit auf Platz 7, im Niemandsland der Tabelle. Um wieder nach oben zu rücken, wäre heute ein Sieg gegen Spich notwendig gewesen, an denen man damit auch in der Tabelle hätte vorbeiziehen können. Gegen den einstigen Topfavoriten auf den Aufstieg, der zuletzt seine Ziele revidieren musste, gab es einige Umstellungen im Team, weil es einige Ausfälle zu beklagen gab. So fehlten mit Christoph Binot (berufsbedingt), Markus Hühnerberg und Edon Klinaku (beide verletzt) weitere wichtige Akteure. Marcel Kaptein, Alex Binot und Christos Xanthopoulos starteten daher von Beginn. Kompakt stehend, versuchte man den Spichern das Leben möglichst schwer zu machen. Dies klappte auch in der Anfangsphase relativ gut, wo sich beide Teams noch neutralisierten. Mit einem Schuss aus der zweiten Reihe kamen die Gäste dann aber doch nach einer Viertelstunde zur Führung. Zu diesem Zeitpunkt kam dieser Treffer noch aus dem Nichts, doch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sollten sich die Gäste diese Führung verdienen. Dieser gab den Spichern nämlich das nötige Selbstvertrauen zurück und der SCU war jetzt nicht mehr aggressiv genug am Mann, war oft einfach den entscheidenden Schritt zu spät, sodass die Gäste sich desöfteren an den Sechzehner kombinierten. So auch nach einer guten halben Stunde, wo der FC Spich auf 0:2 stellen konnte. Vom SCU kam nach vorne nicht sehr viel in dieser Phase. Erst kurz vor dem Pausenpfiff rauschte ein Schuss von Niklas Krethen knapp am Pfosten vorbei. Es ging also mit einem gerechten 0:2 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SCU aber deutlich verbessert. Es wurde mutiger und zielstrebiger nach vorne gespielt. Die Spicher hatten nun in der Defensive deutlich mehr zu tun als noch im ersten Durchgang und jetzt war es eine ausgeglichene Partie. Ein Freistoß von Lindit Gashi hätte dabei beinahe die frühe Aufholjagd für den SCU eingeläutet, doch sein Freistoß, der an Freund und Feind vorbeirutschte, landete nur am Pfosten. So dauerte es noch bis zur 68. Minute, als sich Kapitän Chris Xanthopoulos ein Herz fasste und das Leder aus 20 Metern in die untere linke Ecke setzte. Jetzt konnte noch was gehen. So wie sich die zweite Halbzeit bis hierhin entwickelt hatte, war da durchaus noch was drin. Doch diese Hoffnung wurde nur zwei Minuten später wieder zunichte gemacht, denn die Gäste stellten aus höchst abseitsverdächtiger Position den alten Abstand wieder her. Der Linienrichter hatte es anders gesehen und so war der Anschluss nur von kurzer Dauer. Ein zweites Mal sollte der SCU nicht mehr zurückkommen. Zwar wurde man nun noch offensiver und entblößte die Defensive, doch lediglich die Gäste hatten nun noch ihre Chancen durch ein paar Konterangriffe. Am Ende blieb es also beim 1:3, was vollkommen in Ordnung geht. Im ersten Durchgang war Spich schlichtweg besser gewesen. Erst im zweiten Durchgang war die Partie ausgeglichener, doch die Hypothek aus der ersten Hälfte war nicht mehr zu korrigieren. Eine Niederlage gegen Spich ist dabei sicherlich kein Beinbruch, solange man nun in den kommenden Spielen punktet. Denn dann warten ausschließlich Mannschaften, die tiefer in der Tabelle angesiedelt sind und wo man vermeiden sollten von diesen plötzlich doch noch in den Abstiegskampf reingezogen zu werden. Davon ist man zwar derzeit noch beruhigend weit entfernt, aber ausruhen sollte man sich darauf nicht. Eine Niederlage beim nächsten Gegner Ippendorf ist daher strengstens verboten.